Schulkonferenz

Die Schulkonferenz ist das oberste Beratungs- und Beschlussgremium der Selbstverwaltung einer Schule (§ 52). Sie entscheidet über Anträge auf Durchführung eines Schulversuches, über die Namensgebung der Schule oder die Einrichtung einer Vorschule sowie über
zahlreiche Fragen im Schulalltag, wie über den Umfang von Hausaufgaben, die Hausordnung oder die Ziel- und
Leistungsvereinbarungen der Schulen.
Die Schulleitung hat die Mitglieder über die Verwendung von Haushalts-, Personal- und Sachmitteln zu informieren. Auch die Ergebnisse der Schulinspektion (§ 85 Abs. 3), der Evaluationen (§ 100) sowie des Fortbildungsprogramms für das schulische Personal (§ 53 Abs. 4) müssen der Schulkonferenz dargelegt werden.
Eltern und Schülerinnen und Schüler, die Mitglieder der Schulkonferenz sind, haben das Recht, mit beratender Stimme an Lehrerkonferenzen (§ 58) und Fachkonferenzen (§ 59) teilzunehmen. Neben der Schulleitung sind in der Schulkonferenz mindestens je drei gewählte Mitglieder des Elternrats, der
Lehrerkonferenz und des Schülerrats (ab Jahrgang 5) vertreten sowie ein Vertreter des nichtpädagogischen Personals.
Die Anzahl der jeweiligen Vertretungen richtet sich nach der Größe der Schule (§ 55 Abs. 1).

Quelle: Elternratgeber Schule

Mitglieder der Schulkonferenz 2020/2021

Vorsitz:
Frau Lau (Schulleitung)

Elternschaft:
Frau Döbel (Vertretung: Frau Bendin)
Frau Borchert (Vertretung: Frau Runge)
Herr Siebart (Vertretung: Frau Nienhuis)

Lehrerschaft:
Frau Stein (Vertretung: Frau Borchert)
Frau Röthig (Vertretung: Herr Krosien)
Herr Täger (Vertreung: Frau Mertens)

Verwaltung:
Frau Fölsch

Elternrat

Wer kann mitmachen?

Jeder, der das Sorgerecht für ein Kind an der Schule hat. Gewählt werden die Mitglieder des Elternrats auf der Elternvollversammlung, die innerhalb von sechs Wochen nach Beginn des Schuljahres abgehalten werden muss. Stimmberechtigt sind die Klassenelternvertretungen.

Was macht er?

Der Elternrat diskutiert Themen, die nicht nur einzelne Klassen oder Kinder betreffen und erörtert diese mit der Schule. Damit spielt er eine wichtige Rolle in der Schulentwicklung.

Der Elternrat setzt sich die Schwerpunkte seiner Arbeit selbst. Häufig sind dieses Themen, zu denen es in der Elternschaft insgesamt Erläuterungsbedarf gibt. Das sind beispielsweise Schulschwimmen, Handyregelungen, Gestaltung von Klassenkonferenzen, Schulwegsicherheit oder der Umgang mit Regelverstößen von Schülerinnen und Schülern.

Darüber hinaus ist der Elternrat gemäß Schulgesetz zu allen Entscheidungen „von grundsätzlicher Bedeutung“, die von der Schulkonferenz getroffen werden, zu hören. Dies sind zum Beispiel die Themen Unterrichtsausfall und Vertretungskonzept, das Angebot einer gesunden Pausenverpflegung oder die Entwicklung eines besonderen Schulprofils.

Mit wem arbeitet er zusammen?

Er kooperiert mit der Schülerschaft, Lehrerkräften, Eltern und der Schulleitung. Außerdem wählt der Elternrat Mitglieder in die Schulkonferenz, den Lernmittelausschuss und in den Kreiselternrat. Er entsendet Vertreter oder Vertreterinnen in die Lehrerkonferenz und den Schülerrat.

Wie arbeitet er?

Die meisten Elternräte treffen sich monatlich in der Schule. Zu den Sitzungen lädt der Elternrat unter Angabe einer Tagesordnung ein. Regelmäßig ist die Schulleitung anwesend (in begründeten Ausnahmefällen kann der Elternrat jedoch ohne Schulleitung tagen). Alle Klassenelternvertreterinnen und -vertreter haben das Recht, an den Sitzungen teilzunehmen; auch kann beschlossen werden, schulöffentlich zu tagen. Der Elternrat kann Lehrkräfte und andere Personen als Referenten einladen, um sich zu informieren.

Quelle: Elternkammer Hamburg

Mitglieder des Elternrats 2020/2021

Vorsitz:
Frau Borchert (Vorsitzende)
Frau Panitsch (stellv. Vorsitzende)
Frau Runge (Schriftführerin)

Mitglieder:
Frau Abeler
Frau Bendin
Frau Döbel
Frau Hufnagel
Frau Nienhuis
Herr Siebart

stellvertretende Mitglieder:
Frau Bayrak-Özalpaslan
Frau Haklaj

Ganztagsausschuss

§ 56a

(1) Zur Planung, Umsetzung und Begleitung der ganztägigen Bildung und Betreuung gemäß § 13 Absatz 1 Satz 2 setzt die Schulkonferenz der jeweiligen Schule einen Ganztagsausschuss ein, der paritätisch aus der Schulleitung, den vom Elternrat und an GBS-Schulen, die mit einem Träger der Jugendhilfe kooperieren, den vom Elternausschuss im Sinne von § 24 des Hamburger Kinderbetreuungsgesetzes entsandten Sorgeberechtigten, den Mitgliedern der Lehrerkonferenz, gegebenenfalls den Mitgliedern des Schülerrats sowie an GBS-Schulen, die mit einem Träger der Jugendhilfe kooperieren, den Vertreterinnen oder Vertretern des Trägers der Jugendhilfe besteht. Die Zahl der Mitglieder des Ausschusses wird durch die Schulkonferenz bestimmt. § 55 Absatz 1 Satz 2 und Absatz 3 gilt entsprechend. Bei der Vertretung des Elternrats ist dafür Sorge zu tragen, dass insbesondere Eltern im Ganztagsausschuss vertreten sind, deren Kinder auch am Ganztagsangebot teilnehmen. Der Ausschuss soll mindestens viermal jährlich zusammentreten und tagt schulöffentlich. (2) Der Ganztagsausschuss berät über alle wichtigen Fragen der ganztägigen Bildung und Betreuung und ist vor Entscheidungen der Schulkonferenz zu Fragen der ganztägigen Bildung und Betreuung zu hören. Die Schulleitung und bei entsprechender Beteiligung die Leitung des jeweiligen Trägers der Jugendhilfe unterrichten den Ganztagsausschuss über grundlegende Entwicklungen der ganztägigen Bildung und Betreuung in der jeweiligen Schule. Jedes einzelne Mitglied hat das Recht, Tagesordnungspunkte anzumelden. Der Ganztagsausschuss kann Empfehlungen oder Beschlussvorschläge entsprechend § 52 Absatz 2 Satz 2 an die Schulkonferenz richten. Vertreterinnen und Vertretern des Ganztagsausschusses ist Gelegenheit zu geben, die Empfehlung oder den Vorschlag in der Schulkonferenz zu erläutern. Die Ablehnung oder Abänderung der Empfehlung oder des Vorschlags des Ganztagsausschusses muss die Schulkonferenz gegenüber dem Ganztagsausschuss begründen.“

Quelle: Elternratgeber Schule

Mitglieder des Ganztagesauschusses

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Kinderkonferenz

Bereits seit über 10 Jahren ist die Kinderkonferenz, genannt Kiko, ein fester Bestandteil an unserer Schule. In jeder Klasse werden ein Klassensprecher und eine Klassensprecherin sowie deren VertreterInnen gewählt. In regelmäßigen Abständen treffen sich dann alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher in der Schülerbücherei.
Im Vordergrund stehen die Anliegen der Kinder aus den einzelnen Klassen und Jahrgangsstufen. Bereits im Vorfeld sammeln die KlassensprecherInnen die Vorschläge, Probleme und Denkanstöße in ihren Klassen und präsentieren sie dann vor allen TeilnehmerInnen der Kiko. Auf der Tagesordnung stehen aber auch Informationen über die Schulentwicklung, z.B. bauliche Veränderungen auf dem Schulhof, Wettbewerbe an der Schule o.ä.
Die Kiko-TeilnehmerInnen aus den Jahrgängen 3 und 4 bilden zudem die Jury für den jährlichen Vorlesewettbewerb und auch den Künstler-Wettbewerb im Jahr 2019.
Regelmäßig laden wir auch Gäste ein, z.B. neue Lehrkräfte oder unsere Sekretärinnen, die von ihrer Arbeit berichten. So erhalten die Kiko-TeilnehmerInnen einen direkten Einblick in die Abläufe und Hintergründe des Schulalltags und können so auch vieles besser nachvollziehen und verstehen.
Nach der Kiko erhält jede Klasse ein Protokoll und die KlassensprecherInnen informieren dann die gesamte Klasse.
Ziel ist es, den Kindern bereits ab der Vorschulklasse demokratische Grundprinzipien näher zu bringen und die Kinder als wichtigsten Teil des Schulalltags in ihren Anliegen, Ansichten und Wünschen zu stärken und zu unterstützen. Dabei konnte die Kiko in den letzten Jahren schon viele wichtige Veränderungen erwirken, z.B. die Einführung eines Völkerball-Turniers für die Jahrgänge 3 und 4.

Katja Stein

(Leitung der Kiko seit 2016)